Die Lehren der Linzer Terrornacht.

Was 2015 noch zum großen Aufschrei taugte, ist heute schon fast Normalität. Unkontrollierte Masseneinwanderung, ein überfordertes und nicht mehr zeitgemäßes Asylsystem und zunehmende gesellschaftliche Spannungen. Es ist Zeit die Reißleine zu ziehen...

Halloween in der Provinz.

Egal wie man zu Halloween stehen mag, im Kern geht’s darum, sich mit den Kindern einen schaurig-lustigen Abend zu machen, zu verkleiden und Süßes abzustauben.

Ja und nur für den Fall, dass der renitente Nachbar wirklich nichts hergibt, auch mit „Saurem“ zu drohen. Maximalstrafe: Das Auto in Klopapier einpacken, oder so.

Gesehen habe ich das live zwar noch nicht, aber gut, bei uns in der Nachbarschaft wird auch fleißig „Schutzgeld“ gezahlt. Härteste Währung dabei: Schoko und Co. Eh klar.

Ganz anders in Linz, der kleinen, unschuldigen Provinzhauptstadt an der Donau. Schon irgendwie urban, aber dann doch auch wieder sowas von Dorf.

Wer sich zu Fuß vom Hauptplatz aus auf den Weg macht, ist in nicht einmal 40 Minuten im Grünen. Ich find das total sympathisch.

Was gibt’s dann noch? A ja, Lentos, Ars Electronica, Grottenbahn, Urfix, Brucknerhaus und aus?

Fast. Seit 1. November kommen noch Straßenschlachten, selbstgebastelte Sprengsätze, marodierende migrantische Banden und Einheimische dazu, die es aus Sicherheitsgründen vermeiden auf die Straßen zu gehen. Linz, OÖ, 2022.

Vielleicht wär das auch was für‘s nächste Imagevideo der Stadt? Im Aktuellen wird Linz ja unterstellt „rassistisch“ zu sein…


Ein Schock

Für mich waren die Bilder der Linzer Terrornacht ein Schock. Da wurden Sprengsätze gezündet, die man nicht mehr als „Feuerwerkskörper“ verharmlosen darf. Was einen Mini-Atompilz in die Linzer Luft steigen lässt, hat mit unserer Extra-Safe „Klasse F2“ nichts mehr zu tun.

Bomben, mutmaßlich gebaut und gezündet von den talentiertesten der über einhundert Nachwuchs-Terroristen.

Doch wer waren sie, woher kamen sie und wie schaffen wir es unsere Städte, ja unser Land wieder sicher zu machen?

Geht’s nach der Grünen (Un-)Sicherheitssprecherin im OÖ-Landtag, ist die Sache völlig klar: „Gewaltbereite Jugendliche“ hätten sich auf „Online-Plattformen“ abgesprochen um „Passant:innen“ zu „verschrecken“.

„Mehr Polizei“ sei dafür aber keine Lösung. Stattdessen brauche es eine „Taskforce“ unter Beteiligung von „Sozialarbeitern“.

Das wichtigste Ziel sei laut Anne-Sophie Bauer dabei, die Verbreitung der Videos solcher Taten im Netz zu unterbinden….

Hm, warum hab ich das Gefühl, dass es hier in Wahrheit darum geht etwas zu vertuschen? Und wieso ärgert es mich immer noch, wenn die Grünen unsere heimische Jugend mit diesen Leuten in einen Topf werfen, um vom wahren Problem abzulenken?


Die Fakten.

Fakt nämlich ist, dass von den 129 (!) Festgenommenen zwei Drittel keine österreichischen Staatsbürger sind und – jetzt mutmaße ich – den Rest wahrscheinlich auch nicht sehr viel mehr als ein Stück Papier mit unserem Land verbindet.

Schlimmer noch, unter den festgenommenen, gewalttätigen Ausländern befanden sich 5 Asylwerber, 35 Asylberechtigte, 24 mit Daueraufenthaltsstatus, 6 subsidiär Schutzberechtigte. Menschen also, die ganz offensichtlich unser, von großer Solidarität und Nächstenliebe geprägtes, System ausnutzen.

Indem sie vorgeben verfolgt und schutzbedürftig zu sein und in Wahrheit doch zu jenen gehören die mit hoher Wahrscheinlichkeit schon ihre Heimatländer verwüsteten und Angst und Schrecken verbreiteten.

Aber wie heißt es so schön: „Fool me once, shame on you. Fool me twice, shame on me.” Es ist nie zu spät dazuzulernen.

Auch ich selbst verspürte lange den Drang zu helfen. Belastet von der historischen Bürde westlicher Zivilisation, von Sklaverei über den Kolonialismus bis Hitler, war ich hochmotiviert dazu meinen kleinen Teil zur Wiedergutmachung und klarerweise zur Weltrettung beizutragen.

Letztlich aber sind es antrainierte Schuldgefühle wie diese, die uns allzu schnell vergessen lassen, dass die Welt außerhalb der alpenländischen Grenzen nicht unbedingt darauf wartet, gerettet zu werden und jeder Einwanderer nicht automatisch auch hilfsbedürftiges Opfer ist.


Heile Welt und Kopf in den Sand

Als Staat tragen wir in erster Linie Verantwortung für uns, unsere Mitmenschen und insbesondere die Sicherheit und Zukunft unserer Kinder.

Und wenn wir nach Jahrzehnten der Massenimmigration feststellen, dass offene Grenzen die Krisenherde der Welt zwar nicht befrieden konnten, aber Gewalt, Terror und religiöser Extremismus (November 2020. Niemals vergessen!) in die Mitte unserer Gesellschaft getragen werden, ja dann ist es an der Zeit die Reißleine zu ziehen.

Weil, heile Welt zu spielen, kleinzureden, zu verharmlosen und weiter den Kopf in den Sand zu stecken – wird uns eher früher als später selbigen, samt Kragen kosten!

Ja und wenn jetzt einer sagt: Geht alles nicht, Asylrecht, EU, EMRK und so weiter, würden uns dazu zwingen weiterhin unkontrolliert jeden aufzunehmen und mangels „Abschiebeerlaubnis“ auch noch als Straftäter auf unsere Kosten durchzufüttern, dem sei eines klar und deutlich gesagt: Gesetze und Konventionen kann man ändern.

Wenn sie offensichtlich nicht mehr funktionieren, muss man das sogar tun!


PS: Ein herzlicher Dank an die Männer und Frauen der Linzer Polizei, deren rasches und hochprofessionelles Einschreiten Schlimmeres verhindern konnte. Nehmt euch das Grüne Bla Bla nicht zu Herzen. Es braucht genau mehr von euch! (Kolumne erschienen auf exxpress.at am 11.11.22)